Zukunft ohne Atomkraft durch Energiesparen

Berlin – Der Vorstand der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz Herr Christian Noll, erklärt der „Süddeutschen Zeitung“ am 28. März, wie Verbraucher durch eine Gebäudesanierung Energiesparen können. Strom und Wärme verschwenden viele unsanierte Gebäude, doch wenn man in der Zukunft ohne Atomkraft Energie produzieren möchte, sollte man einige Gebäude sanieren.
Durchführung einer Vor-Ort-Sanierung
2020 soll laut Bundesregierung ein Gebäudesanierungsfahrplan gestartet werden. Inhalt ist zum einen die Senkung des Energieverbrauchs. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa, sagte Herr Noll, dass die Heizungsanlagen optimiert werden sollen, dadurch erreicht man geringere Heizkosten und man verringert den Verbrauch. Vor einer Sanierung sollte man eine Vor-Ort-Energieberatung durchführen, um sinnvolle Maßnahmen zu ermitteln.
Viele Gebäude immer noch nicht saniert
„Mieter haben ein großes Interesse an energetischen Modernisierungen, weil sie Energiekosten sparen wollen. Der Vermieter profitiert aber nicht davon. Im Gegenteil, auf ihn kommen hohe Kosten zu“, sagte der Energie-Experte. Aus diesem Grund wurden viele Gebäude noch nicht saniert, aber auch Handwerker bieten nicht genug Maßnahmen zum Energie sparen an. Ein Gespräch mit dem Vermieter könnte helfen. Mieter sollten auch keine Bedenken einer Mieterhöhung haben, denn bereits jetzt könnte der Vermieter jährlich um 11 Prozent die Miete erhöhen für Modernisierungskosten.
Redaktion: Wilhelm Meyer
Nachricht vom 29.03.2011