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Forderung nach der 2000-Watt-Gesellschaft


Forderung nach der 2000-Watt-Gesellschaft
Der deutsche Naturschutzring (DNR) setzt beim Umbau der deutschen Energieversorgung auf Reduzierung des Verbrauchs. Der durchschnittliche pro Kopf Verbrauch müsse von derzeit 6700 Watt auf 2000 Watt sinken, meint Hubert Weinzierl, Präsident des Dachverbandes. Dies setzt natürlich einschneidende Veränderungen in der Lebensgestaltung voraus, es bräuchte eine „Kultur der Effizienz“, sagte Weinzierl heute in Berlin. Die Frauenhofer Gesellschaft Karlsruhe und die ETH Zürich haben ein derartiges Modell für die Schweiz bereits durchgerechnet, wonach ein solches Ziel bis 2050 erreichbar scheint. Der Verbrauch von 2000 Watt pro Einwohner und Jahr entspricht dabei dem Verbrauch, der noch 1990 vorherrschte.

Gaskraftwerke und dezentrale Versorgung für Energieeffizienz


Weinzierl zufolge sei ein Atomausstieg bereits bis 2014 realisierbar und eine komplett aus erneuerbaren Energien bereitgestellte Stromversorgung bereits 2030 möglich. Bis dahin bräuchte es aber effiziente Brückentechniken wie Gas und eine dezentrale Energieversorgung, für die allerdings rund 1000 Kilometer neue Stromnetze gebaut werden müssten.

Redaktion: Erika Mettmann


Nachricht vom 03.05.2011

 

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